Huseisenkrater – Bausenberg

Hufeisenkrater

Hinter der Autobahnbrücke erhebt sich der Bausenberg über dem Brohltal bei Niederzissen. Auf der rechten Flanke ist der Fluss der mit Wald bedeckten Lava deutlich sichtbar.

Nur wenigen Autofahrern auf der A 61 ist bewusst, dass sie durch einen erkalteten Lavastrom zwischen der Brohltalbrücke bei Niederzissen und der Vinxtbachtalbrücke bei Waldorf fahren, obwohl die dunklen Wände des Lavastroms auf beiden Seiten der Straße deutlich ansteigen.


Die Geschichte reicht 200.000 Jahre zurück!

Der Bausenberg bei Niederzissen wurde vor etwa 200.000 Jahren durch Schlacke gebildet, die nach dem Auswurf nicht schnell genug abkühlte und mit dem devonischen Bodengestein „verschweißt“ wurde. Durch eine seitliche Öffnung konnte die aktuelle Lava austreten, weshalb sich kein Kegel bildete, sondern der Rand des Schweißschlackenkraters (wegen seiner Form auch Hufeisenkrater genannt), der heute noch deutlich sichtbar ist.

Wanderung im Hufeisenkrater

Naturschutzgebiet erleben!

Der Bausenberg ist nicht nur ein aus geologischer Sicht erhaltenswertes Juwel der Osteifel, sondern beherbergt auch einen Reichtum an seltenen Pflanzen und Tieren. Aus diesem Grund wurde es 1981 unter Schutz gestellt.

Um den Reichtum der Schätze unterwegs wirklich zu erleben, empfiehlt sich die Teilnahme an einer der regelmäßig stattfindenden Führungen.